Auch in der 2.Runde konnte keiner von uns eine Partie gewinnen. Wir mussten uns mit 4 Remisen zufrieden geben (Jörg du fehlst uns, du warst bei solchen Gegnern immer eine sichere Bank.. :-).
Zu Gast bei uns war die 6.Mannschaft von König Tegel. Nach den Wertungszahlen sah es wie folgt aus:
Brett 1 - 1438 - 1833
Brett 2 - 1475 - 1910
Brett 3 - 1422 - 1592
Brett 4 - 1398 - 1654
Brett 5 - 1467 - 1443
Brett 6 - 1412 - 1498
Brett 7 - 1227 - 1438
Brett 8 - 1477 - 1207
An den vorderen Brettern waren die Tegler deutlich überlegen, im Mittelfeld sollten wir mithalten können und hinten evtl. noch ein Punkt für uns....
Wesko am 1.Brett kämpfte als Letzter um einen Punkt. Er gab früh einen Bauern und bekam dafür Angriff auf den König mit diversen Mattdrohungen. In komplizierter Stellung verbrauchten beide viel Zeit. Der Gegner machte in Zeitnot noch einen groben Fehler den Wesko, mit den letzten Sekunden auf der Uhr, übersah. Es hätte ihn aber wohl auch nicht gerettet, die ZÜ war schon fast unausweichlich.
Jörn an 2 kam sauber aus der Eröffnung. Er riskierte dann jedoch wohl zu viel und dabei brach seine Stellung zusammen. Nach der Partie sagte ich ihm die DWZ seines Gegners und er meinte darauf: "..hätte ich das gewusst, hätte ich nicht so viel riskiert....". Sein Gegner spielte zuletzt noch Stadt- und Landesliga!
Jens-Ole konnte seine Partie nach Wunsch gestalten, behielt das Läuferpaar, hatte aber keinen Plan für die Fortsetzung ins Endspiel. Sein Remisangebot wurde nach einiger Wartezeit angenommen.
Bei mir kamen zwar schon in der Eröffnung mir unbekannte Stellungen aufs Brett, aber nichts worüber ich mir sorgen hätte machen müssen. Vor dem Übergang ins Endspiel bot ich Remis, weil mir nicht klar war welches Ende die vielen Schwerfiguren nehmen würden....
Bei Marte auf dem Brett fanden sich viele taktische Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst stellte er welche auf, dann schlug es bei ihm unverhofft auf f7 ein. Er fand den Weg um Schlimmeres zu verhindern, gab jedoch dann einen Turm, ohne Gegenwert, beim Versuch den gegnerischen König zu bedrängen.
Andreas musste auch um sein Remis kämpfen, gab beim Übergang ins Endspiel einen Bauern, konnte dann aber schöne Matt/Dauerschach Drohungen aufbauen. Das komplizierte Endspiel wollten dann beide Seiten nicht prüfen und einigten sich auf Remis.
Sven spielte an 7 sehr sicher. Hatte zeitweise eine etwas gedrückte Stellung. Der Gegner konnte daraus jedoch keine Vorteil erarbeiten. Im Bauernendspiel mit Springer gegen Läufer wäre evtl. für Sven mehr drin gewesen (las dir das mal von Tomas zeigen...), aber der halbe Punkt ist ein guter Anfang in der Zweiten.
Siegfried ärgert sich wahrscheinlich immer noch über seinen weggeworfenen Punkt (Figureneinsteller), aber das wird wieder. Im neuen Jahr wird es dann um so besser!
Mit dem 2:6 gab es eine hohe Niederlage, aber wohl gegen einen Aufstiegskandidaten.
Ab jetzt geht es für uns richtig los, die nächsten Gegner können sich warm anziehen, jetzt werden keine Geschenke mehr gemacht.
Eingestellt von Thomas Mothes (Mannschaftsleiter)